Schulsozialarbeit

Das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft engagiert sich stark in der Förderung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern. So gibt es unterschiedliche Projekte, die in den Schulen durchgeführt werden und sich an den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen orientieren.

Schulbezogene Jugendsozialarbeit in Eisenach

Seit November 2013 etablierten zwei Sozialpädagoginnen an zwei Eisenacher Regelschulen die Schulbezogene Jugendsozialarbeit. Zwei weitere Pädagoginnen konnten ab Januar 2018 ihre Tätigkeit als Schulsozialarbeiterinnen am Staatlichen Berufschulzentrum "Heinrich Ehrhardt" aufnehmen. Die Förderung erfolgt durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, die Koordination von insgesamt neun Sozialpädagogen wird über das Jugendamt der Stadt Eisenach durchgeführt.

Ziele der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit sind laut Richtlinie:

a) Die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen, indem Maßnahmen angeboten werden, in denen Schülerinnen und Schüler über das schulische Angebot hinaus ihre Fähigkeiten entfalten, Anerkennung erfahren und soziale Prozesse gestalten können.

b) Soziale Benachteiligungen, individuelle Beeinträchtigungen und strukturelle Nachteile sollen vermieden bzw. abgebaut werden, indem der Ausgrenzung und den Risiken des Scheiterns in der Schule entgegengewirkt wird. Schülerinnen und Schüler werden bei der Entfaltung ihrer Stärken, dem Erschließen ihrer Ressourcen und bei der Entwicklung von Lebensperspektiven unterstützt.

c) Beratung von Lehrkräften und Eltern, indem die sozialpädagogische Sicht- und Handlungsweise in die Schule eingebracht und somit eine Verbesserung der Brückenfunktion  zwischen den Sozialisationsinstanzen Jugendhilfe, Schule und Familie erreicht wird.

d) Junge Menschen sollen in die Lage versetzt werden, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und zur Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen befähigt werden.“ (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe für Vorhaben der schulbezogenen Jugendsozialarbeit vom 27. Mai 2013, TMfSFG)

Auf Grund dieser Zielstellung sind unsere Sozialpädagoginnen an ihren jeweiligen Schulen Ansprechpartner für Schüler, Lehrer, Eltern und Dritte. So arbeiten die Sozialpädagoginnen eng mit dem Jugendamt, Beratungsstellen, Tagesklinik und anderen Unterstützern zusammen.
Die Arbeit an den Regelschulen gestaltet sich vorrangig durch Einzelfallarbeit. Diese wird ergänzt durch Gruppenarbeit mit ganzen Klassen, Freizeitangeboten am Nachmittag oder in den Ferien. Auch Arbeitsgemeinschaften,  wie eine Koch-AG oder die Gestaltung einer Schülerzeitung, runden die vielfältige Arbeit ab.

Kontakt:

Sandra Göpel   I   Telefon: 0151 194 39039   I   Mail: goepel@remove-this.bwtw.de

Aktuelle Angebote in den Ferien:

  • Schlauchbootfahrt auf der Werra
  • Nachtwanderung
  • Ausflug in den Kletterwald
  • Geo-Caching